Makuladiagnostik – Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)

Das Zentrum des scharfen Sehens liegt im Augenhintergrund, der Makula. Stoffwechselablagerungen und übermäßiges Gefäßwachstum unter der Makula können zu Schädigungen des Sehvermögens führen und die Sehkraft reduzieren. Man bezeichnet diesen Umstand auch als altersbedingte Makuladegeneration, eine chronische, altersbedingte Augenerkrankung, die in der Regel nach dem 50. Lebensjahr in Erscheinung tritt.

Zu den typischen Symptomen einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD) gehören verschwommenes Sehen, das Verblassen von Farben sowie der Verlust des Fokus. Eine komplette Erblindung tritt in der Regel nicht ein, dennoch führen die starken Einschränkungen des zentralen Sehfelds zu Beeinträchtigungen im Alltag und der Lebensqualität. Man unterscheidet zwischen zwei Formen der AMD: die feuchte und die trockene Makuladegeneration.

Die trockene AMD schreitet nur langsam voran und kann auch als das frühe Stadium bezeichnet werden. Selten führt sie zu einem Verlust der Sehkraft. Im Gegensatz dazu steht die feuchte Makuladegeneration. Sie ist eine fortgeschrittene Form und deutlich aggressiver. Ohne rechtzeitiges Einschreiten kann die feuchte AMD schnell zu Leseblindheit führen.

Makuladiagnostik mit Weitwinkel-Technologie

Die ersten Symptome einer altersbedingten Makuladegeneration können bereits ab dem 55. Lebensjahr auftreten. Typisch sind ungewöhnliche Lichtblitze, dunkle Flecken im Sichtfeld sowie eine allgemeine, plötzliche Verschlechterung des Sehvermögens. Doch soweit muss es nicht kommen. Bereits vor den ersten Anzeichen kann heutzutage eine eindeutige Diagnose gestellt werden.

Dank der Weitwinkel-Technologie ist die Aufnahme von mehr als 80% der Netzhaut möglich. Herkömmliche Methoden erzielen im Vergleich dazu nur ca. 10-15%. Durch die ultraweite und hochauflösende Bildgebung können selbst die äußeren Netzhautareale schnell und einfach abgebildet und analysiert werden. Die digitalen 3D-Bilder liegen unmittelbar nach der Aufnahme vor und können direkt beurteilt werden.

Während der Aufnahme besteht kein Kontakt mit dem Auge, wodurch sich die Untersuchung als völlig schmerzfrei und reibungslos erweist. In der Regel ist auch keine Erweiterung der Pupillen mittels Augentropfen notwendig, weshalb eine direkte Rückkehr in den Alltag problemlos möglich ist. Der Einsatz der Technologie in unserer neuen Augenarzt-Praxis in Hamburg ist schnell, unkompliziert und komfortabel und dient der Vorsorge und Überwachung einer altersbedingten Makuladegeneration.

Gerne beraten wir Sie eingehend zum Thema AMD und beantworten Ihre Fragen. Vereinbaren Sie einen Termin, gerne auch online.